Grundsätzliches

    Fertigschwimmbecken, Edelstahl oder Beton: Welche Vor- und Nachteile haben die Materialien?

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    Schwimmbecken aus Glasfaserverstärktem Kunststoff, Edelstahl oder Beton unterscheiden sich nicht nur im Aussehen, sondern auch in der Bauweise. Schwimmbecken aus Edelstahl werden im Schweißverfahren aus zugeschnittenen Platten hergestellt. Damit ist fast jede Form und Größe machbar. Aber Übergänge, Schweißnähte und Schweißpunkte sind durch das Wasser sichtbar. Und: rostfrei gibt es nicht! Edelstahl ist im Schwimmbadwasser mit unterschiedlichen pH-Werten, Desinfektionsmitteln und vor allem Chloriden ausgesetzt. Überschreiten diese die Belastungsgrenze, rostet auch der beste Edelstahl. Insofern ist Wasserpflege in einem Edelstahlbecken ein wichtiger Punkt. Wird diese gut im Auge behalten, macht Edelstahl über Jahre Freude. Der Nachteil: Im Vergleich zu anderen Poolvarianten sind Edelstahlbecken eher im oberen Preisbereich angesiedelt.

    Beton ist ein weiteres verwendetes Material im Schwimmbadbau. Die Vorteile liegen in der Freiheit der Beckengestaltung, denn Beton lässt sich in fast jede gewünschte Form gießen. Aber: Mit dem Betonbecken ist zunächst nur der statische Beckenkörper gebaut. Dieser braucht eine wasserdichte Innenhaut und eine optische Oberfläche. Die Wasserdichtigkeit wird in der Regel durch Anstriche oder Epoxidharzbeschichtungen hergestellt. Die optische Oberfläche wird in der Regel von Folien oder Mosaikbelägen gebracht. Wand- und Bodenisolierungen werden separat von außen angebracht. Einbauteile müssen beim Gießen des Betons bereits wasserdicht mit eingegossen werden.  An dieser Stelle gehört der Bau eines Betonbeckens unbedingt  in die Hand eines Fachbetriebes, der auf diese Arbeiten spezialisiert ist. Aufgrund der verschiedenen Aushärtungszeiten beträgt die Bauzeit eines gegossenen Betonbeckens zwischen sechs und acht Monate.    

    Die Fertigschwimmbecken von RivieraPool werden aus Epoxy-Acrylat im Verbund mit glasfaserverstärkten Kunststoffen hergestellt – wie auch im Flugzeug- oder Schiffbau. Dabei wird die extreme Festigkeit von Fiberglass mit der chemischen Beständigkeit von Epoxy-Acrylat kombiniert. Für den Schwimmbadbau eignet sich das Material besonders gut, weil die Einstückbecken wasserdicht, extrem witterungsbeständig und unempfindlich gegenüber Frost und Hitze sind. Auf der glatten Oberfläche haben Mikroorganismen, Bakterien und Algen kaum eine Chance, die GFK-Becken sind damit besonders pflegeleicht. Gleichzeitig können Vorrichtungen für Technikteile eingeformt werden, beispielsweise mit Mulden für Bodenablauf, Massagedüsen, Einbauschacht und Auflagekante für den Rollladen und Treppen. Der Beckenkörper in Sandwichbauweise ist mit PU-Schaum verstärkt. Dadurch bleiben die Wände formsteif und werden gegen Auskühlung isoliert. Das Becken wird in einem Stück und vorkonfektioniert zur Baustelle transportiert, was Einbauzeiten vor Ort reduziert.  Diese Becken sind im Vorfeld konfigurierbar, werden im Werk hergestellt und nicht an der Baustelle unter oft widrigen Bedingungen. Das gibt die Sicherheit eines Systems, welches schnell gebaut für viele Jahre Freude und Investitions-Sicherheit bietet.

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