GFK: Der Stoff, aus dem die Pool-Träume sind

    Der glasfaserverstärkte Kunststoff wird als dickflüssiges Material in mehreren Schichten auf eine Produktionsform gespritzt und härtet dort aus

    Ein glasfaserverstärkter Kunststoff, kurz GFK, ist ein moderner Verbundwerkstoff: Bei RivieraPools wird das Kunstharz Epoxy-Acrylat durch Glasfasern verstärkt. Durch die Kombination zweier Materialien vereint GFK auch die Vorteiler beider Werkstoffe - die chemische Beständigkeit von Epoxy-Acrylat und die hohe Festigkeit von Glas. Das macht die Fertigbecken wasserdicht, extrem witterungsbeständig und unempfindlich gegenüber Frost und Hitze. Da  GFK-Werkstoffe zudem besonders leicht und gut formbar sind, ist sind sie prädestiniert für den Schwimmbadbau.

    Der glasfaserverstärkte Kunststoff wird als dickflüssiges Material in mehreren Schichten auf eine Produktionsform gespritzt und härtet dort aus – dieses Verfahren nennt sich auch Sandwichbauweise. Firmengründer Josef Rengers war 1970 übrigens der erste Hersteller, der ein Kunststoffbecken aus einem Stück produzierte – und damit ein absolut wasserdichtes Becken auf den Markt brachte.

    Sieben Schichten – eine Einheit

    Die Beckenkörper der RivieraPool Fertigschwimmbecken bestehen aus sieben Materialschichten, jede von ihnen übernimmt eine besondere Funktion. Die ersten beiden poolinnenseitigen Schichten sorgen für einen farbbeständigen, pflegeleichten und hautsympathischen Pool: Die erste hochdichte Farb-Trägerschicht, die in verschiedenen Farbtönen erhältlich ist, ist UV-beständig und resistent gegenüber vielen Chemikalien und Kosmetika. Die zweite Schicht, die Feinzellschicht, macht die Beckenoberfläche glatt und somit sehr pflegeleicht, denn Mikroorganismen haben auf der ebenen Oberfläche keine Chance. Die Schichten drei bis fünf sorgen durch ihre Einbettung in Epoxy-Acrylat für eine hohe Osmosebeständigkeit, das heißt, Feuchtigkeit kann nicht in die Fasern des Kunststoffs gelangen. Die sechste Schicht dient der Isolierung und besteht aus Polyurethan(PU)-Hartschaum, 30 mm im Boden und 20 mm in den Wänden. Diese Isolierschicht sorgt für eine gute Wärmedämmung. Die siebte, äußere Schicht dient der Stabilisierung. Integrierte Stahl-Rechteckrohe sowie einer Stehstufe verleihen dem Becken maximale Stabilität.

    Alle Technikteile, zum Beispiel Bodenablauf, Massagedüsen, Einbauschächte und Auflagekanten für den Rollladen und Treppen, sind speziell für den Einsatz in RivieraPools konzipiert und werden direkt in den Beckenkörper eingeformt. Dadurch ist auch an diesen Stellen das Becken absolut wasserdicht. Noch im Werk werden alle Komponenten eingesetzt.

    Individuell konfektionierbar  

    Genau wie ein Automobil werden RivieraPools in Serie produziert. Die Erfahrung aus tausenden von hergestellten Pools fließt kontinuierlich in die Entwicklungsarbeit und die Optimierung von Details ein. Und noch eines haben  RivieraPools und Autos gemeinsam: Ähnlich wie beim Kauf eines Neuwagens sind alle RivieraPools als Systemschwimmbecken individuell konfektionierbar. Aus einem umfangreichen Angebot an Größen, Farben, Treppenanlagen, Handläufen und funktionaler technischer Ausstattung wie Gegenstromanlagen, Massagedüsen oder Rollladenabdeckungen kann ein Pool nach persönlichen Vorstellungen zusammengestellt werden. Hunderte Kombinationsmöglichkeiten ergeben sich dadurch für einen RivieraPool, der dadurch jedem Anspruch an Form und Funktion gerecht wird. Eine gute Orientierung bieten die vier Produktlinien von RivieraPool (D-Line, Classic, Style, MLine), die auf unterschiedliche Bedürfnisse ausgerichtet sind.

    Das Becken wird vorkonfektioniert zur Baustelle angeliefert. Dadurch ist die Einbauzeit und der Aufwand vor Ort sehr gering, die gesamte Poolanlage ist damit sehr genau plan- und kalkulierbar. Ein Schwimmbad-Fachbetrieb baut das Becken ein, schließt es an und nimmt es in Betrieb.

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